Herzlich Willkommen auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Issel. Hier finden Sie Informationen über das aktuelle Übungs- und Einsatzgeschehen, die Mannschaft und Einsatzfahrzeuge sowie über den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Issel.
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Aktuelles



Besuch der "Interschutz"

Die Interschutz ist eine internationale Messe zu den Themenbereichen Rettungsdienst sowie Brand- und Katastrophenschutz. Nach einer längeren pandemiebedingten Pause fand sie dieses Jahr wieder in Hannover statt. Wir nutzten die Gelegenheit, um uns am 25. Juni vor Ort über Neuigkeiten in der Feuerwehrtechnik zu informieren und direkt mit den Herstellern in Kontakt zu kommen. Der Austausch mit Kameradinnen und Kameraden aus anderen Ländern kam auch nicht zu kurz – hierfür bietet diese große Messe wirklich einmalige Gelegenheiten. Im Focus der Veranstaltung stand dieses Mal der Bereich „Digitalisierung und Vernetzung im Schutz- und Rettungswesen“. Der Einsatz von Robotern und Drohnen sowie der Themenkomplex Vegetationsbrandbekämpfung waren für uns die klaren Highlights der Ausstellung. Die Einblicke in das Know-how und die Erfahrungen der Einheiten, die vor Ort waren, liefern wertvolle Impulse, um neue Lösungen zu finden und bekannte Probleme aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. Die nächste Interschutz soll in vier Jahren stattfinden – und wir werden bestimmt wieder mit dabei sein.


Jahreshauptversammlung 2022

Am 14.06.2022 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Issel sowie des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Issel statt. Zudem wurde die Wahl des stellvertretenden Wehrführers durchgeführt, bei der Klaus-Rainer Hank einstimmig wiedergewählt wurde.

Darüber hinaus wurden einige Ehrungen und Beförderungen vorgenommen, die aufgrund der Coronapandemie in den vergangenen Jahren nicht durchgeführt werden konnten:

 

Folgende Ehrungen wurden ausgesprochen:

Josef Schätter für 45-jährige aktive Tätigkeit im Feuerwehrdienst,

Roman Monzel und David Willems für jeweils 15-jährige aktive Tätigkeit im Feuerwehrdienst.

 

Außerdem wurden befördert:

Björn Herz zum Oberfeuerwehrmann, Erwin München zum Oberlöschmeister, Thomas Olk zum Oberfeuerwehrmann und Josef Schätter zum Oberlöschmeister.

v.l.n.r.: stv. Wehrleiter Jürgen Follmann, Wehrführer Christof Kellersch, stv. Wehrführer Klaus-Rainer Hank, Erster Beigeordneter Erich Bales, Erwin München, Thomas Olk, Björn Herz, Roman Monzel, Helene Heinen (VG Schweich).


Kameraden der Feuerwehr Issel unterstützen nach Flutkatastrophe in Kordel und im Ahrtal

Die Flutkatastrophe in der Eifel hat in kurzer Zeit viele Opfer gefordert und großflächige Verwüstungen angerichtet. In Issel sowie im Bereich der Verbandsgemeinde Schweich kam es glücklicherweise nicht zu größeren Schadensereignissen. Die Feuerwehr Issel konnte deshalb Einsatzkräfte zur Unterstützung in die stark betroffenen Gebiete in Kordel und im Ahrtal entsenden. Im Rahmen der Einsätze wurde der Grundschutz sichergestellt und so die betroffenen Kameradinnen und Kameraden vor Ort so gut wie möglich entlastet. Die Hilfsbereitschaft der vielen Freiwilligen und die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen war überwältigend. Wir sind froh, dass auch wir helfen konnten. 


Neues MLF ist da!

Am 01.07.2020 fand die Übergabe unseres neuen MLF bei der Firma WISS statt. Am frühen Morgen machten sich unser Wehrführer und Stellvertreter auf den Weg nach Herbolzheim. Es erfolgte zunächst eine Überprüfung, ob die in der Vorwoche bei der technischen Abnahme festgestellten Mängel beseitigt wurden. Danach erfolgte die Schlüsselübergabe an unseren sichtlich erfreuten Wehrführer Christof Kellersch. Der Empfang in Issel konnte, bedingt durch die Corona-Einschränkungen, leider nur in kleinem Rahmen stattfinden. Dies werden wir zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Das Bild zeigt die Übergabe des Fahrzeuges von der Firma WISS an unseren Wehrführer in Herbolzheim.


Familienwandertag nach Longen

Am diesjährigen Familienwandertag machten wir uns am 03.11.2019 bei regnerischem Herbstwetter auf den Weg ins nahe gelegen Longen. Nach der rund zweistündigen Wanderung durch die Weinberge kehrten wir leicht durchnässt im Weingut Hank ein, wo uns Winzer Michael Hank einen Einblick in die Geheimnisse der Weinherstelllung gab und durch seinen Weinkeller führte. Anschließend nutzen wir bei einer kleinen Weinprobe und rustikalen Winzerversper die Gelegenheit zu angeregten Gesprächen, bevor es dann wieder zurück in die Heimat ging.
Insgesamt eine willkommene Abwechslung zum Übungs- und Einsatzdienst sowie der aktuell laufenden Umbauarbeiten.  

 


 „Mann über Bord“

Eine nicht alltägliche Übung fand am 06.10.2019 unter Anleitung der DLRG Ortsgruppe Schweich statt. Gemeinsam mit anderen Feuerwehren aus der Verbandsgemeinde Schweich, wurde die möglichst schonende Rettung von verunfallten Menschen aus der Mosel geübt.

Wie fahre ich mit dem Boot an die Einsatzstelle heran ohne den Verunglückten zu gefährden? Welche Möglichkeiten zur Rettung der Menschen aus dem Wasser gibt es? Welche Maßnahmen zur Erstversorgung können auf den Booten schon durchgeführt werden?

 

Diese und weitere Fragen wurden in der eintägigen Ausbildung ausführlich Besprochen und unter fachkundiger Anleitung der Ausbilder praktisch geübt. Die Darstellung der zu rettenden Menschen erfolgte durch den Einsatz von Rettungsschwimmern der DLRG. Hierdurch ergaben sich nahezu realistische Einsatzbedingungen für die Bootsbesatzungen.

 

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Freude der DLRG für die Planung und Durchführung der interessanten Ausbildung.

 


Alles wieder im Haus!

Nach Fertigstellung des neuen Hallenbodens am 25. Februar 2019, sowie dem anschließenden Einbau der neuen Hallentore, konnten wir am 15. März 2019 wieder mit allen Fahrzeugen ins Gerätehaus "einziehen". Auch wenn wir mit den Umbauarbeiten noch lange nicht fertig sind, so konnte an diesem Tag die Einsatzbereitschaft wieder in vollem Umfang hergestellt werden.

Es sind nun ausreichend dimensionierte Verkehrswege um die Einsatzfahrzeuge vorhanden, was eine wesentliche Verbesserung zur Vermeidung von Unfallgefahren im Gerätehaus darstellt.


Umbauarbeiten gehen voran!

Nachdem alle Abbrucharbeiten erledigt waren, ging es nun weiter mit den vorbereitenden Arbeiten zum Einbau der neuen Bodenplatte in der Fahrzeughalle. Hierzu wurden in den letzten Wochen zuerst neue Abwasserleitungen verlegt. Anschließend folgte der Einbau der Bodenisolierung und der Bewehrung. Auch die Leitungsrohre für die Fußbodenheizung wurden verlegt.

Als nächster Schritt ist nun die Fertigstellung der Bodenplatte aus hochfestem Beton geplant.


Auf den Spuren von Karl Marx

Unsere diesjährige Kameradschaftsfahrt führte uns am 20.10.2018 ins nahegelegene Trier. Bei bestem Wetter folgten wir unter fachkundiger Führung den Spuren von Karl Marx. Dabei führte der Weg vom Wohnhaus seiner Jugend an der Porta Nigra bis zu seinem Geburtshaus in der Brückenstraße, in dem heute das Karl-Marx-Museum untergebracht ist. Insgesamt ein sehr unterhaltsamer und informativer Rundgang. Bei der anschließenden Stärkung in der Trierer Gastronomie ließen wir den Abend in geselliger Runde ausklingen. 


Jetzt geht´s Los!

Nachdem die Baugenehmigung durch die Kreisverwaltung erteilt und die Zuwendung des Landes zugesagt wurde, haben wir am 13.07.2018 mit den Umbauarbeiten zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses begonnen. In einem ersten Schritt wurden alle Zwischenwände der ehemaligen Dusch- und Umkleideräume des Sportvereins entfernt, sowie der Durchbruch zum Feuerwehrgerätehaus hergestellt. Als nächster Arbeitsschritt steht nun die Erneuerung der Bodenplatte im gesamten Bereich der zukünftigen Fahrzeug- und Gerätehalle an.


Traditionsreiche Nachwuchsförderung

Am Freitagabend den 15. Juni 2018 war wie jedes Jahr wieder ein ganz besonderes Highlight im Übungskalender der Feuerwehr Issel. In einer bereits seit über 30 Jahren bestehenden Tradition wird der Kindergartenabschluss durch die Feuerwehr Issel mitgestaltet. An diesem Abend sind die Kleinsten die Größten und Kinderträume werden wahr. Endlich Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau sein.

Los ging es mit der Wanderung zur Mosel, wo das Feuerwehrboot bestaunt und auch angefasst werden konnte.

Weiter moselabwärts an der zweiten Station wurde es für alle Beteiligten nass. Die Kleinen konnten hier mit Moselwasser erstmals den Löschangriff üben. Hierzu wurden Ziele aus Dosen aufgebaut welche unter fachkundiger Leitung der Feuerwehrkammeraden mit dem Strahlrohr von einem Pfeiler gespritzt werden sollten. Nach dieser Aufgabe konnten die Kinder mit dem Wasserstrahl in den blauen Himmel zielen und so einen eigenen Regenbogen erscheinen lassen. Auch die Pumpe mit dem riesigen Wasserstrahl der auf die Mosel spritzte, sorgte bei bestem Wetter für staunende Kinderaugen. Bei dieser Übung hatten nicht nur die Kleinen viel Spaß. Auch wir finden großen Gefallen an diesem jährlichen Termin. Grade weil so viele Feuerwehrleute von uns schon in der eigenen Kindheit an diesem Event in Issel teilgenommen haben. Vielleicht der erste Grundstein für die Karriere in der freiwilligen Feuerwehr.

In diesem Jahr freuten wir uns über mehr als 30 Kinder die wir begeistern konnten und stellten so, soweit wir uns erinnern können, einen neuen Rekord auf.

Wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden Jahre und hoffen, dass wir den ein oder anderen für die Feuerwehr begeistern können.


Einsatz beim Dampfspektakel

Vom 28.05. bis 01.06.2018 fand in unserer Region das Dampfspektakel statt. Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Schweich und Föhren haben wir das "Wasserfassen" von Dampflokomotiven am Bahnhof in Schweich unterstützt und so einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung geleistet.

Insgesamt wurden von den ehrenamtlichen Einsatzkräften über 300 Stunden aufgewendet, um an den 3 Fahrtagen jeweils 6 Lokomotiven aufzugetanken.


Ausflug ins Ahrtal

Am 23.09.2017 waren alle Feuerwehrangehörigen und Ehrenmitglieder mit ihren Partnern zu einem Ausflug ins Ahrtal eingeladen. Nach einem 2. Frühstück starteten wir mit dem Bus Richtung Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ziel war die Dokumentationsstätte des ehemaligen Regierungsbunkers der Bundesrepublik Deutschland. Hier wurde uns während der sehr kurzweiligen Führung ausführlich die Geschichte des "Ausweichsitzes der Verfassungsorgane" vom Beginn der Planungen im Jahre 1950 bis zum Abschluß der Rückbaumaßnahmen 2006 erläutert. Alle Teilnehmer der Führung waren überrascht vom Ausmaß des Bauwerks. Im Anschluß führte uns der Weg weiter zu einer Brauerei nach Lahnstein. Nach der Besichtigung des Braukellers ließen wir den Tag mit einem zünftigen Essen im Brauhaus ausklingen. Bei der Rückfahrt waren dann im Bus auch nur zufriedene Gesichter zu sehen und die verbleibende Zeit wurde noch für interessante (Feuerwehr-) Gespräche genutzt.

Ein herzliches Dankschön an Christian und Tobias für die gelungene Organisation des Ausfluges.


Kreisalarmübung am 29.07.2017

Schwerer Busunfall in Mertesdorf

- 49 Verletzte - zum Glück nur eine Übung

Ein Vollbesetzter Reisebus liegt auf einem Auto, ein PKW hat sich überschlagen und ein weiterer ist in die Unfallstelle hineingefahren. Rund 50 Personen sind verletzt, teilweise schwer und in Lebensgefahr. Ein Bild das man niemals im Realfall sehen will wurde am Samstagmorgen in einer Landkreis-Alarmübung in Mertesdorf von Feuerwehr und Rettungsdienst geprobt.

Um 8.52 Uhr wurde die Feuerwehr Mertesdof mit dem Einsatzstichwort „Auslaufende Betriebsstoffe nach Verkehrsunfall“ auf die Gemarkung Grüneberg-Friedrichshof in Mertresdorf alarmiert. Als die Kräfte aus Mertesdorf eintrafen, war schnell klar das es sich hierbei um eine Großschadenslage handelte. Sofort wurden zahlreiche Wehren aus der VG Ruwer alarmiert und die Feurwehren aus Schweich und Issel.

 

Von Seiten des Rettungsdienstes wurde ebenfalls Großalarm für alle SEG Einheiten im Landkreis Trier-Saarburg ausgelöst. Die Feuerwehr begann schnell mit der Rettung der Verletzen aus dem Bus und den Pkw`s. Unter den Verletzen sind auch Kinder, Jugendliche und schwangere Frauen die teilweise vor Schmerzen schrien.

 

Die Rettung gestaltete sich teilweise schwierig, da die Personen in den Autos eingeklemmt waren und mit schwerem Gerät befreit werden mussten. Auch im Bus waren zwei Personen eingeklemmt und schwer verletzt. Sie mussten mit hydraulischem Rettungsgerät befreit und dann mit der Drehleiter aus dem Bus gehoben werden.

 

Die Verletzen wurden dann an den Rettungsdienst übergeben.

 

Die Übung wurde komplett Einsatzrelaistisch ausgeführt und sollte die Abläufe bei Großeinsätzen auf die Probe stellen und festigen, so der Wehrleiter der VG Ruwer Frank Rohde. Die Übung dauerte rund drei Stunden.

 

Von Seiten der Feuerwehr waren insgesamt 90 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt.

 

Im einzeln waren vor Ort die Feuerwehren aus Mertesdorf, Schweich, Issel, Waldrach, Schöndorf, Kasel, Riveris, Morscheid, die Führungsstaffel VG Ruwer, die Wehrleitung Ruwer, die Technische Einsatzleitung des Landkreises Trier Saarburg, sowie der Kreisfeuerwehrinspektor.


Fortbildung der Atemschutzgeräteträger

Im März und April 2017 konnte fast alle Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Issel an einer Fortbildung im Regionalen Atemschutzgeräteträger Ausbildungszentrum Luxemburg (RAGTAL) teilnehmen. Unter fachkundiger Anleitung der Ausbilder und unter einsatznahen Bedingungen wurden Maßnahmen zur Brandbekämpfung und Menschenrettung trainiert.

Vor Beginn der "Heißausbildung"  wurden noch Ausbildungsinhalte zur Sicherheit in der Übungsanlage und zu den Grenzen der Einsatzbekleidung vermittelt.

Schon gleich bei der ersten Station ging es "zur Sache". Im Brandcontainer wurde ein "Flashover" dargestellt. Nur wenige Zentimeter über den Köpfen der Atemschutzgeräteträger zogen die Flammen vorbei. Ziel dieser Übung ist es, zu lernen auch in kritischen Situationen einen "kühlen Kopf" zu bewahren. Außerdem soll das Vertrauen in die Schutzbekleidung gestärkt werden. Als nächstes Stand die Brandbekämpfung auf dem Programm. Nur soviel Wasser wie nötig einsetzen. So soll der Wasserschaden minimiert werden, aber auch die Entstehung von Heißdampf, der auf unangenehme Art und Weise die Einsatzbekleidung durchdringt und zu schmerzhaften Verbrühungen führen kann. Weiter ging es im Programm mit der Rettung von Menschen aus brennenden Gebäuden. Hier kommt es insbesondere auf das richtige Zusammenarbeiten der Einsatzkräfte an, um so eine schnelle Rettung zu ermöglichen.

Am Ende des Tages waren alle Atemschutzgeräteträger völlig erschöpft, aber die neu gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen haben alle positiv bewertet.